
Studie zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz
In der akademischen Welt entstehen wertvolle Forschungsergebnisse oft durch grenzüberschreitende Kooperationen. Eine solche bemerkenswerte Partnerschaft hat eine grundlegende Studie mit dem Titel "An exploration of perceived drivers of engagement and disengagement in workplace wellbeing programs in the Republic of Ireland from a Resource Utilization Theory perspective" hervorgebracht. Diese Studie ist das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen von Prof. Dr. Jennifer Hynes, Studiengangsleiterin des BA in Betriebswirtschaftslehre an der Berlin International University of Applied Sciences (BI), und Brian Crooke, einem Visionär von Workplace Wellbeing Irland und Tangent, Trinity's Ideas Workspace, Irland. Die von der BI unterstützte Studie wurde kürzlich auf der renommierten European Academy of Management (EURAM) vorgestellt und verdeutlicht die Bedeutung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz.
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Die Studie befasst sich mit der komplexen Dynamik von Programmen zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz und konzentriert sich dabei auf die Republik Irland. Auf der Grundlage der Ressourcennutzungstheorie (Resource Utilization Theory, RUT) versucht die Studie, die Faktoren aufzudecken, die das Engagement oder das Desengagement der Mitarbeiter im Rahmen dieser Programme beeinflussen. Die Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Jennifer Hynes und Brian Crooke ist ein Beispiel für die Synergie zwischen akademischem Fachwissen und praktischen Erkenntnissen. Indem sie ihre Erkenntnisse von beiden Seiten des akademisch-praktischen Spektrums zusammenführen, beleuchten sie die vielschichtigen Dimensionen des Wohlbefindens am Arbeitsplatz.
In dieser Studie liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung der Faktoren, die die Beteiligung an Programmen zum Wohlbefinden der Mitarbeiter aus der Perspektive der Mitarbeiter vorantreiben, während gleichzeitig Strategien zur Steigerung der Beteiligung an Initiativen zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz vorgeschlagen werden.
Mit Hilfe einer qualitativen Methodik, die in zwei Phasen durchgeführt wurde, wurde zunächst ein Fragebogen verwendet, um die Effektivität der Wohlbefindensressourcen zu bewerten und verbesserungswürdige Bereiche zu identifizieren. Statistische und thematische Analysen ergaben, dass die Unternehmensgröße einen erheblichen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit hat, dass Initiativen zum Wohlbefinden angeboten werden und spezielle Ressourcen für Gesundheit und Wohlbefinden vorhanden sind. Es wurde festgestellt, dass größere Organisationen ein breiteres Spektrum an Programmen anbieten. Kommunikation, Design und wahrgenommene organisatorische Unterstützung erwiesen sich als Schlüsselfaktoren für das Engagement, was durch halbstrukturierte Interviews belegt wurde, die zu drei Hauptthemen führten. Obwohl es sich nicht um eine Längsschnitt- oder Interventionsstudie handelt, liefern die Erkenntnisse wertvolle Hinweise für Unternehmen, die ihre Investitionen in Ressourcen für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz optimieren wollen, und bieten umsetzbare Erkenntnisse zur Verbesserung des Mitarbeiterengagements und zur Förderung einer gesünderen und effektiveren Arbeitsumgebung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese gemeinsame Studie, die durch die Unterstützung der Berlin International University of Applied Sciences gefördert wurde, einen positiven Impuls ausgelöst hat, der über die geografischen Grenzen hinausgeht.
Die Synthese aus akademischer Strenge, praktischer Erfahrung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit unterstreicht den Forschungsgeist in der sich ständig wandelnden Unternehmenslandschaft von heute. Durch die Kombination ihres Fachwissens haben Prof. Dr. Jennifer Hynes und Brian Crooke eine neue Dimension des Verständnisses von Wohlbefinden am Arbeitsplatz eingeleitet - ein Paradigma, das Grenzen überschreitet und den globalen Diskurs über Wohlbefinden, Engagement und Produktivität von Angestellten bereichert.